Der Bürgermeister von Schönhorst berichtet

Hier wird gebuddelt: Die Bauarbeiten für eine verbesserte Infrastruktur haben die Dorfmitte erreicht

Lothar Bischof am 1. Oktober 2014

Unser Dorfmittelpunkt „Pfefferberg“ ist wieder belebt und das „Mai Lan“ ist sehr erfolgreich gestartet. Besonders gefreut hat mich, bei der Eröffnung viele durch die Reichhaltigkeit und Qualität der Speisen sowie den guten Service zufriedengestellte Schönhorsterinnen und Schönhorster, darunter Horst und Elke Klare, angetroffen zu haben. Frau Mai Lan Vu und ihre Familie haben mit unermüdlichem Fleiß ein gastronomisches Aushängeschild geschaffen. Ich wünsche dem „Mai Lan“ nun auch im Interesse Schönhorsts persönlichen und geschäftlichen Erfolg in der Zukunft.

 

Für eine verbesserte Infrastruktur wird, in der Dorfmitte angekommen, reichlich in der Erde gebuddelt, um Stromkabel und Rohre für Datenleitungen zu verlegen. Es könnte sicherlich flotter vorangehen, aber die von der Schleswig-Holstein Netz AG beauftragte Firma Huss ist zusätzlich noch mit Restarbeiten in Böhnhusen beschäftigt. Ich bedanke mich bei allen betroffenen Anliegern für die erwiesene Geduld.

 

Begrüßen konnte ich die Eigentümer der zweiten neugebauten Haushälfte am Ende des Schwalbenschwanzes. Hierbei habe ich erneut vernommen, dass Schönhorst als Pferdedorf attraktiv sei.

 

Die Krisensituation in Nordafrika und im Nahen Osten wirkt sich durch eine ansteigende Zuweisung von Flüchtlingen auch auf das Amt Flintbek aus. Da keine leerstehenden Gebäude in Schönhorst vorhanden sind, bleibt uns allein eine finanzielle Beteiligung an der Schaffung von Unterkünften. Genauso wichtig ist jedoch ideelle und ehrenamtliche Unterstützung, wie sie von etlichen Flintbekern bereits geleistet wird. Gerne vermittele ich Ansprechpartner im Rathaus, sollte jemand etwas beitragen wollen.

 

Wir haben ein tolles Dorffest mit vielen fröhlichen Kindern und zufriedenen Erwachsenen erlebt, das von viel Engagement des Vorbereitungsteams, etlicher Helferinnen und Helfer sowie unserer Freiwilligen Feuerwehr ermöglicht wurde. Ich danke allen, hier schließe ich die Spenderinnen und Spender von Geld oder Kuchen und viele Geschäftsleute mit Sachzuwendungen ein, für diesen Beitrag zum Wohle der Dorfgemeinschaft. Aber auch hier gilt die Regel, nach dem Dorffest ist vor dem Dorffest. Soll das Dorffest Bestand haben, kann das Vorbereitungsteam nicht länger nur aus 2 bis 3 Personen bestehen. Schon allein die Interessen der Kinder unseres Dorfes sollten Grund genug sein, sich reger zu engagieren und auch neue Ideen einzubringen.

 

Nun hoffe ich auf gute Beteiligung bei den vor uns liegenden Aktivitäten Blumenzwiebeln stecken am 11. Oktober, Laternenlauf und insbesondere Gedenkfeier am Volkstrauertag sowie Nachlese und Vorbereitung des Dorffestes.                                                                              Lothar Bischof

Lothar Bischof am 06. Juli 2014

An etlichen Stellen des Dorfes finden bauliche Maßnahmen statt. Alle dienen der Verbesserung unserer Infrastruktur und Sicherheit. So wurden die gröbsten Schäden am Asphalt des Bokseer Wegs behoben, an der tiefst gelegenen Stelle des Steendieks wurden schützende Leitplanken errichtet, an verschiedenen Punkten des Dorfes sind neue Stromverteilungseinrichtungen geschaffen worden und dank unserer Nachbargemeinde wird die gesamte Straße von Bissee bis zu unserer Gemeindegrenze neu asphaltiert.

Als nächstes steht die Verlegung der Oberleitungen unter die Erde an. In Techelsdorf und Böhnhusen ist bereits begonnen worden. Bei dieser Gelegenheit werden vorsorglich die vom Land geförderten Leerrohre für die spätere Aufnahme von Datenleitungen mit verlegt.

Die Bürger- und Gewerbebefragung nach dem Bedarf eines verbesserten Internets hat in Schönhorst bei einer spitzenmäßigen Beteiligung von mehr als 70 Prozent der Haushalte den deutlichen und berechtigten Wunsch nach höheren Leistungen ergeben. Die hohe Beteiligung und das Ergebnis ermutigen mich, konsequent die nächsten vorgeschriebenen Schritte Markterkundung, Ausschreibung und Anbieterauswahl zusammen mit der Verwaltung und den anderen Dörfern der Ämter Flintbek und Molfsee anzugehen.

Erfreuliches gibt es auch über unseren Dorfkrug zu berichten. Es wird bereits fleißig renoviert und die Neueröffnung als Restaurant in ungefähr zwei Monaten ist avisiert. Ich freue mich mit Familie Klare über die tüchtigen und freundlichen Pächter des Pfefferbergs. Es liegt nun an uns allen, die neuen Betreiber mit offenen Armen in unserem Dorf zu empfangen.

Trotz vieler noch zu lösender Herausforderungen, die sich aus unserer letzten Sitzung der Gemeindevertretung ergeben haben, ist doch eine gewisse Aufbruchstimmung zu verspüren. Ich hoffe, mit Vielen von Euch/Ihnen während unseres Dorffests am 30. August ins Gespräch zu kommen.        Lothar Bischof

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